Meinung revidiert: Robin Rehmann

Ich fand diesen Robin Rehmann bisher ja vor allem eins: anstrengend. Deshalb hatte ich auch keine wirkliche Ahnung, was der Typ so treibt. Nun bin ich gestern nacht über dieses Video gestolpert – der Mann befriedigt sein Mitteilungsbedürfnis offenbar nicht nur am Virus-Mikrophon, sondern auch über regelmässig erscheinende VLogs – und muss sagen: Ich fands gut. Ziemlich gut sogar. Während der Wahnsinn immer wieder in Rehmanns Augen aufleuchtet, zieht sich eine ganz feine Melancholie durch diese knapp sechs Minuten, die ich dem Mann so nicht zugetraut hätte. Und für Beiträge, die die Tristesse hinter den Gameshow-Kulissen aufzeigen, bin ich sowieso immer zu haben.

In einem Land, das vom Mittelmass moderiert wird, hebt sich dieser Typ wohltuend vom Rest seiner Kollegen ab. Ja, zuweilen geht das ganz schön auf die Nerven. Aber es macht die Medienlandschaft trotzdem ein kleines bisschen interessanter. Und deshalb hat er mehr verdient, als ein-, zweihundert Klicks pro Video.

Update: Kollege Hoskyn hat mich soeben darauf aufmerksam gemacht, dass die Leute von infamy gestern eine ähnliche Erkenntnis hatten. Und zwar hier.

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