I believe that future social platforms will behave more like infrastructure, and less like media companies. I believe that a number of smaller, interoperable social platforms with a clear, sustainable business models will usurp you. These future companies will be valued at a small fraction of what Facebook and Twitter currently are. I think that is OK. Platforms are judged by the value generated by their ecosystem, not by the value the platforms directly capture.
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Die Popularität von News auf Twitter ist vorhersagbar
News articles are extremely time sensitive by nature. There is also intense competition among news items to propagate as widely as possible. Hence, the task of predicting the popularity of news items on the social web is both interesting and challenging. Prior research has dealt with predicting eventual online popularity based on early popularity. It is most desirable, however, to predict the popularity of items prior to their release, fostering the possibility of appropriate decision making to modify an article and the manner of its publication. In this paper, we construct a multi-dimensional feature space derived from properties of an article and evaluate the efficacy of these features to serve as predictors of online popularity. We examine both regression and classification algorithms and demonstrate that despite randomness in human behavior, it is possible to predict ranges of popularity on twitter with an overall 84% accuracy. Our study also serves to illustrate the differences between traditionally prominent sources and those immensely popular on the social web.
via The Pulse of News in Social Media: Forecasting Popularity.
Vier Kriterien wurden in der wissenschaftlichen Studie betrachtet:
- the news source that generates and posts the article
- the category of news
- the subjectivity of the language
- the people and things named in the article
(hier noch ein Link zum pdf auf diesem Server, falls das Original offline gehen sollte)
Social Media und die Medien
Gute Zusammenfassung von Netzökonom Holger Schmidt zum State of the Art von Journalismus und Social Media.
Assorted Social Media Facts 2011
Twitter-Accounts grosser News-Organisationen im analytischen Vergleich
Historically we’ve used intuition to interact with our imagined audience, keeping mental models in our heads of what we think will be most entertaining and interesting. With the advent of social network spaces, we can leverage available data to power thoughtful decisions on ways to interact with an ever-growing networked audience. Rather than using simplistic measures such as audience size or randomly choosing topics, there’s great potential in parsing real-time signals, identifying prominent discussion topics and getting to know an audience based on past actions – what they click on, retweet and post.
Eine hochinteressante, vergleichende Analyse der Twitter Accounts von Economist, New York Times, Fox News und Al Jazeera English. Eine der wichtigsten Erkenntnisse für Medienschaffende ist obiger Abschnitt: Bei der Auswahl und Gewichtung unserer Themen sind wir nicht mehr ausschliesslich auf unser Bauchgefühl angewiesen.
“The Human Algorithm” im journalistischen Einsatz
Es ist eine essentielle Frage beim Einsatz von Social Media in der journalistischen Arbeit: Wie verifiziert man solche naturgemäss schwer fassbaren Quellen? Mark Little von Storify hat dazu einen spannenden Post verfasst. Lesen!
Each circumstance, each story, is very different. But there are certain critical steps in the verification process for user generated video:
• Review of the uploader’s history and location to see whether he/she has shared useful and credible content in the past, or if he/she is a “scraper”, passing other people’s content off a their own (location is a big clue: don’t trust uploaders in Japan to post video from Syria).
• Use of Google street view/maps/satellite imagery to help verify the locations in a video.
• Consultation of other news sources or validated user content to confirm events in a video happened as they were described.
• Examination of key features in a video such as weather and background landscape to see if they match known facts on the ground.
• Translation of every word that comes with a video for additional context.
• Monitoring social media traffic to see who is sharing the content and what questions are being asked about it.
• Develop and maintain relationships with people within the community around the story.
Facebook, quo vadis?
In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Status-Updates in meinem Facebook-Newsfeed dramatisch verringert. Noch im vergangenen Sommer schaute ich mindestens stündlich vorbei, um zu schauen, welche Neuigkeiten sich in meinem Freundeskreis abspielen. Es war spannend, eine echte Bereicherung meines medialen Alltags. Das ist vorbei. Heutzutage nutze ich Facebook zu 80% in einem sehr eng begrenzten Rahmen, einer privaten Gruppe mit vier Freunden in der wir uns im geschlossenen Rahmen und frei von sozial aufgezwungener Political Correctness über hochintelligente Profanitäten austauschen. Statusupdates an meinen gesamten Freundeskreis sind zur Ausnahme geworden.
Mehr aus Gewohnheit, denn aus Interesse klicke ich noch ab und zu in den eigentlichen Newsfeed, bin aber fast immer enttäuscht davon, was ich dort vorfinde. Wenn auf Netzfundstücke hingewiesen wird, dann handelt es sich meist um Interessantes aus dem Kuriositätenkabinett, bei dem mit der Headline meist schon alles gesagt ist. Dann gibt es Friends, die via YouTube ihren Musikgeschmack kund tun, was ich eigentlich auch ganz nett, wenn auch sehr flüchtig finde (wieso kann ich keine Liste mit Favoriten erstellen?). Und schliesslich gibt es eine Hand voll Leute, die genuin spannende Einträge verfassen und damit für den grössten Teil der Dialoge sorgen. Nur: Letztere sind allesamt auch bei Twitter vertreten. Und posten ihre geistigen Ergüsse parallel an beiden Orten. Bei all dem fehlt aber etwas, das den ursprünglichen Reiz von Facebook ausgemacht hat: News aus dem Privatleben meiner Freunde. Mein subjektiver Befund lautet (und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren): Die ursprüngliche Nutzung von Facebook als Mittel, um über die Geschehnisse in seinem Freundeskreis informiert zu sein nimmt tendentiell ab.
Das heisst keinesfalls, dass ich Facebook abschreiben würde, im Gegenteil. Neben einem anhaltenden Wachstum der User-Base in neuen Märkten scheint sich das Unternehmen der Gefahr einer Stagnation der Aktivitäten bestehender Nutzer nur allzu bewusst zu sein und unternimmt alles, um interessant zu bleiben – siehe Places, Deals und Like-Buttons. Die Nutzung solch neuer Funktionen hat sich aber – zumindest in meinem Newsfeed – bisher nicht durchgesetzt. Wenn uns das Kapitel Myspace eins lehrt, dann ist es die Tatsache, dass die User bereit sind, ihre digitalen Zelte in Windeseile am nächsten Ort aufzubauen. Die aktuelle Dominanz und die damit verbundene fantastische Bewertung des Zuckerberg-Imperiums könnten sehr schnell Schnee von gestern sein.
Vor ein paar Wochen besuchte ich einen Workshop des Guardian-Journalisten Simon Rogers zum Thema Datajournalism. Dabei kam mir die Idee, dieses diffuse Gefühl vom statustechnischen Niedergang von Facebook mit harten Daten zu untermauern. Während mir die Techniken zur Analyse und Aufbereitung der entsprechenden Rohdaten einigermassen klar sind, hab ich keine Ahnung, wie ich an sie heran kommen soll. Deshalb meine Frage an die Programmierer unter euch: Gibt es eine Möglichkeit, den gesamten Output an (öffentlichen) Statusupdates für eine bestimmte Region – in diesem Falle die Schweiz – in einer Datenbank zu erfassen? Vielleicht sogar für einen vorgegebenen Zeitraum, der in der Vergangenheit liegt, um vergleichende Analysen durchführen zu können? Also zum Beispiel Februar 2010 im Vergleich zum Februar 2011. Ein Einstiegspunkt wäre die Graph API. Ich kenne mich mit solchen Dingen aber leider (noch) zu wenig aus, um in vernünftiger Zeit zu einem Resultat zu kommen.
Und dann gleich noch einen weitere Frage, diesmal an die geschätzten Ottonormal-User gerichtet: Wie relevant ist Facebook für euch im März 2011? Wofür nutzt ihr den Dienst in erster Linie? Ich freu mich auf spannenden Input!
Und jetzt poste ich diesen Artikel auf Facebook.