Vom 8. bis 12. März fand in Austin eine der spannendsten Konferenzen im Bereich neuer Technologien statt. Für die NZZ war ich dabei:
Schlange stehen. Das ist eine der häufigsten Beschäftigungen an der South by Southwest Interactive – kurz SXSWi. Ob für ein Kaminfeuer-Gespräch mit Al Gore vor 5’000 Zuschauern, ein Foto mit der Internet-Sensation Grumpy Cat oder eine der unzähligen Networking-Veranstaltungen danach: Die 27’000 Digital-Kreativen, die 2013 den Weg nach Texas gefunden haben, überfordern die Infrastruktur von Austin in schöner Regelmässigkeit. Vor 20 Jahren als Ableger des Film- und Musikfestivals SXSW gestartet, wuchs «Interactive» weit schneller als seine Geschwister, ist seit 2010 die Sparte mit dem grössten Zuspruch und spiegelt so die allgemeine Verschiebung gesellschaftlicher Prioritäten ins Digitale wider.
Die für mich beeindruckendste, weil visionärste Rede hielt übrigens Stephen Wolfram, der Vater von Mathematica und Wolfram Alpha. Sie hat es nicht in den Text geschafft, weil der Erklärungsbedarf seiner Ideen den Rahmen bei weitem gesprengt hätte.
Algorithmic medicine, human immortality and the general future of the human condition: @stephen_wolfram is blowing minds big time. #SXSW
— ThomNagy (@ThomNagy) 11. März 2013

