The Wire: Gesendete Literatur

The Wire ist also weniger eine Polizeiserie als vielmehr der Roman einer Stadt. Die umfassende, epische Breite, mit der hier verschiedene gesellschaftliche Milieus und Einrichtungen durchleuchtet werden, hat der Serie den häufigen Vergleich mit Dickens eingebracht. Womit eher ein Rezeptionsgefühl als eine Erzählstruktur beschrieben wird. The Wire-Schauen fühlt sich tatsächlich mehr an wie Literaturlesen als wie Fernsehen. So wie man sich bei Dickens oder auch Dostojewski die ersten 70 Seiten lang etwas quälen muss, bevor man „drin“ ist, braucht es auch bei The Wire zwei, drei Episoden, bevor man nicht mehr davon loskommt.

schöne lobeshymne auf “the wire” bei der freitag. ich habe noch niemanden gehört, der enttäuscht war von dieser serie. kann nur wärmstens empfehlen: give it a try!

One thought on “The Wire: Gesendete Literatur

  1. Hallo :)Eine kurze Off-Topic Information, bitte. Wie Du vielleicht schon gesehen hast, wird dieser Post nun unter dem Freitag.de-Artikel, auf den Du verlinkst, gezeigt.Dieser automatische Pingback funktioniert mit Twingly.Neben Freitag.de werden Deine Blog-Beiträge auf diesen Medien gezeigt, wenn Du dort verlinkst: t-online.de, LR-Online.de, Handelsblatt.com, WiWo.de und Karriere.de.Folge @twingly_de auf Twitter, wenn Du mehr wissen möchtest, oder schick mir eine Email an anja.rauch@twingly.com.Danke & Beste Grüße, Anja.

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