6 Jahre Nightfever. Schön wars.

Saturdaynightfever

Gestern hab ich ein essentielles Kapitel meiner beruflichen Laufbahn endgültig geschlossen: Morgen erscheinen in der Freitagsausgabe von 20 Minuten zum ersten Mal seit fast 6 Jahren nicht mehr meine geistigen Ergüsse zum Thema Wochenend-Vergnügen, sondern diejenigen meines Nachfolgers Nik von Frankenberg.

Es war eine gute, lehrreiche Zeit. Sich Woche für Woche professionell mit dem Thema Party in all ihren Formen auseinander zu setzen war zwar nicht immer, aber allermeistens ein grosser Spass. Ein wahr gewordener Traum für jemanden wie mich, dessen bisherige Erwachsenenjahre zu einem grossen Teil vom Nachtleben geprägt waren. Dabei begann alles mit einem Zufall: Beim Mittagessen in der Uni-Mensa, irgendwann im Frühling 2005, erwähnte ein Kumpel namens TomH beiläufig, dass Olivier Joliat, damals verantwortlich fürs Nightfever, einen Nachfolger sucht. Obwohl die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen war, gab mir Oli eine Chance und lud mich zu einem Probetag ein. Der Rest ist Geschichte.

Dieser Verkettung glücklicher Umstände schreibe ich zu, heute da zu sein, wo ich bin. Deshalb sei an dieser Stelle mein tiefster Dank an diese beiden Top-Guys ausgedrückt. Bedanken möchte ich mich auch bei David Cappellini und Niklaus Riegg (sowie Claudia Schlup) von 20 Minuten. Es war mir eine Ehre, mit euch zu arbeiten. Und schliesslich geht mein Dank an die Club-, Band- und Partyszene der Stadt (und Region) Basel. Dank euch und eurem Enthusiasmus gab es jede Woche gute Geschichten zu erzählen. Und gute Nächte zu erleben.

Wem das jetzt alles ein bisschen schwülstig klingt, liegt richtig. Bin halt grad ein bisschen sentimental. Aber das legt sich wieder. Ein bisschen.

P.S.: Seid nett zu Nik!

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