Archive for the ‘notes’ Category

Doom & Gloom

Ja, es ist nicht immer einfach, sich mit diesen Medien auseinander zu setzen. Während ich früher fast immer verhalten optimistisch in die journalistische Kristallkugel geblickt habe, verdüsterten sich meine Aussichten im Laufe dieses Jahres zusehends. Dieser Artikel ist die Manifestation dieser Einstellung.

Mittlerweile hatte ich gute Gespräche mit grossartigen Menschen, die das Ganze etwas relativiert haben. Eine grundsätzliche Sorge, die ist aber immer noch da. Muss man sich wohl abfinden damit.

Und übrigens: So viel hat der Artikel in der Herstellung gekostet:

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Ich versuchs ja

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Was für ein schöner kleiner Text drüben bei Medium. Ich nehm ihn jetzt mal als Anlass für einen kleinen Vorsatz: Ich will mehr bloggen. Also im klassischen Sinne. Irgendwelche Gedanken hinkritzeln, ohne dass mein Social Graph allzu sehr im Hinterkopf rumstänkert. Weil: Ich merke, dass meine Tastatur etwas eingerostet ist. Zum Spassschreiben komm ich aus Gründen zurzeit nämlich kaum. Und Mails und Konzepte und Präsentationen sind halt was anderes. Mal schauen, wie lange ich das in einer gewissen Regelmässigkeit durchhalte.

Weil die gute Dame ja sehr recht hat, wenn sie schreibt:

We need good things to read. We need them steadily, from people whose voices we enjoy. Short things. Commentary about a topic the writer has a greater interest in than you do. Something funny. Something very stupid. Not some big, long, boring thing, just a little thing that you read and enjoy.

Zu Gast beim SRF Medientalk: Facebook-Edition

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Es ist mir immer wieder eine Freude, bei Salvador Atasoy auf SRF 4 News über aktuelle Medienthemen zu diskutieren. Diesmal auf dem Programm: Facebook, sein mächtiger Newsfeed-Algorithmus und Breaking News im Zeitalter der sozialen Medien. Mit dabei: Kollege Konrad Weber. Der Mann, für den man eine wirklich adäquate Übersetzung für das wunderbare Wort «impeccable» finden müsste.

(Audio)

Die Kräfteverhältnisse haben sich verkehrt

Talking to editors in a number of companies involved in the discussions (none of whom wanted to talk on the record) there is a sense of mildly suppressed panic about these deals: almost no-one wants to do them, but it is for many of them worse to not be involved in negotiations with the companies that now control the pathways to the audience. The principal attraction of agreeing to publish straight to Facebook is higher traffic, and potentially shared revenue. The drawbacks are higher degrees of dependency on systems over which publishers have no control and little insight.

Auszug aus einem äusserst lesenswerten Beitrag zum Verhältnis von Medienunternehmen und Technologie-Giganten im Lichte des Google-Fonds zur Förderung von innovativem Journalismus in Europa.

Zu Gast im SRF Medientalk

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Eigentlich wollten wir mit Konrad WeberSalvador Atasoy und einer dazu geschalteten Anita Zielina  über Digitale Strategien in Zeiten von Clickbait reden. Unter dem frischen Eindruck der medialen Verarbeitung des tragischen Absturzes eines Germanwings-Flugzeugs drehte sich das Gespräch dann aber auch darum, wie Medien mit dem Problem umgehen sollen, den unglaublichen Wissensdurst ihres Publikums in einer solch dünnen Faktenlage stillen zu wollen. Die grosse Schwierigkeit dabei: Wie erfüllt man dieses Bedürfnis, ohne in die Pietätlosigkeit abzurutschen, welche in sozialen Medien so lautstark angeprangert wurde. Ein auch für mich sehr erhellendes Gespräch.

 

Zu Gast bei journalist.de

Die talentierte Sarah Mühlberger hat mich zum TagesWoche-Projekt «Misstrauen gegen die Medien» befragt, das ich zusammen mit Kollege Oppliger im vergangenen Winter durchgeführt habe. Unter dem Titel «Beziehungskrise» entstand daraus (und Gesprächen mit anderen digital denkenden Journikollegen) ein toller Artikel, der das teils angespannte Verhältnis zwischen Journalisten und Lesern durchleuchtet.

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Hier noch zu (meinen persönlichen) Archivzwecken verlinkt: Die Website als pdf.

The Great Discontent: John Maeda

I like to say that creative people are confident in only one thing: their own doubt. I think there’s a huge lack of self-confidence in a creative person because, by nature, the definition of a creative person is someone who is trying to make something new. They know, if they are professional creatives, that the likelihood of doing that—making something new and significant—is hugely unlikely, so they build within that city of doubt. From doubt, they get to iterate and work extremely hard, hoping to find something new; it’s all about hope.

via The Great Discontent: John Maeda.

Viral Journalism and the Valley of Ambiguity

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To share a story is in part to take ownership of it, especially because you are often able to comment on a story that you are sharing on social media. If you can share a piece of information thats an absolute truth – whether thats how to uninstall apps on your phone, or what the NSA is really doing – you too become a truth teller. And that feels good. Just as good as it does to be the person who has the cutest cat picture on the Internet.

via Viral Journalism and the Valley of Ambiguity.

Screendesign-Philosophie für Fortgeschrittene: «What Screens Want»

The past two years were a wild goose chase for answers. I read books, looked at art, listened to my heroes, and sketched out scratchy thoughts of my own to search for any sensible response to a question that had been lodged in my head for months.

What does it mean to natively design for screens?

Allein schon der Einstieg – was für ein grossartiges Essay darüber, welche fundamentalen Gedanken beim Design für Screens eine Rolle spielen!

Hier entlang bitte…

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